Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst (Offenbarung 21,6). Es geht in der Jahreslosung um mehr als den Durst nach Wasser.

Es geht um den Durst und die Sehnsucht nach Leben. Und darum, dass diese Sehnsucht gestillt werden kann. Umsonst. Ohne Vorleistung und ohne Bezahlung.Die Angebote, die vorgeben, diesen Lebensdurst zu stillen, scheinen unbegrenzt zu sein. Und viele Menschen lassen sich das Streben danach auch einiges kosten. Die einen investieren alles in Karriere und Anerkennung, andere in Gesundheit, in die Erfüllung eines Lebenstraumes, wieder andere setzen alles in Partnerschaft und Familie. Manche suchen ihr Glück in immer neuen Beziehungen oder rennen von Event zu Event. Einige versuchen es mit einem alternativen Lebensstil bis hin zur Askese. Doch all dies reicht nicht. Das merken wir spätestens dann, wenn Quellen versiegen, aus denen wir schöpfen. Wenn die Gesundheit wackelt, Beziehungen scheitern, Sicherheiten wegbrechen.

Um die Quelle, die nie versiegt, geht es bei „INSPIRIERT LEBEN … dass Christus Gestalt gewinnt“. So lautet das Jahresthema unseres Bundes für 2018 und 2019. Wo Christus mehr und mehr Gestalt gewinnt – in uns, in unseren Gemeinden, in unseren Werken und Einrichtungen, in unseren Arbeitskreisen und Initiativen – da können wir schon heute erleben, dass Lebensdurst gestillt wird. Davon wollen wir mehr erleben, und mit unserem Jahresthema machen wir uns ganz neu auf den Weg, auf dem wir als Kirche Christi in dieser Welt sind: hin zur Quelle des Lebens. Gottes Verheißung zieht und lockt uns. Ich freue mich, dass wir in unserem Bund gemeinsam unterwegs sind und in unseren Gemeinden etwas von dieser Quelle des lebendigen Wassers erlebbar ist, dass Christus Gestalt gewinnt. Das ist ein wunderbarer Segen!

Das bedeutet auch, dass wir Menschen, die eine Durststrecke durchleben, beistehen. Im Moment sind viele unserer iranischen Geschwister betroffen von den Unruhen in Teheran und im ganzen Iran, über die in den Medien vor einigen Tagen intensiv berichtet wurde. Angehörige und Freunde leben zum Teil noch in dem Land, und die Verunsicherung und Sorge über das, was sich entwickelt, macht auch unsere Geschwister unruhig. Lasst uns für sie, für ihr Land, die Angehörigen und Freunde dort, die Geschwister und Gemeinden und genauso für die politisch Verantwortlichen um den Geist des Friedens beten. Auch solche Gebete können wie eine erfrischende Quelle belebend wirken.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von BUND AKTUELL ein gesegnetes neues Jahr, in dem Christus Gestalt gewinnt, erfrischt und belebt!

Christoph Stiba
Generalsekretär

BEFG Bar

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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